Obedience heißt ......
...... übersetzt "Gehorsam"

Und somit ist das eigentlich nichts Neues, denn auch bei uns in Deutschland wird viel am Gehorsam unserer Hunde getan - aber...
Obedience gestaltet sich wesentlich vielseitiger als das "übliche" Gehorsamstraining.
So werden neben den "Grundübungen" wie Sitz, Platz, Fuß auch noch viele interessante

Elemente eingebaut wie z.B.

• das Apportieren von Gegenständen
• das Suchen von Gegenständen (Eigenidentifikation)
• Freisprung über eine Hürde
• die Distanzkontrolle (Sitz, Platz, Steh aus der Entfernung)
• das Voraussenden
• das Abrufen mit Steh und Platz dazwischen
• Wesensfestigkeit, vor allem mit anderen Hunden zusammen.
• Sitz und Platz in der Gruppe mit anderen Hunden

In Deutschland gibt es seit etwa 6 Jahren eine Prüfungsordnung, nach der die interessierten Hundeführer ihre Hunde ausbilden und auf Obedienceprüfungen vorführen können. Bei den Prüfungen achten die Richter auf ein freudige, schnelle Ausführung der Übungen. Geht der Hund nicht freudig mit dem Hundeführer, so gibt das deutlichen Abzug in der Bewertung. Um diese Freudigkeit und Schnelligkeit zu erhalten ist bei der Ausbildung darauf zu achten, die Übungen über positive Verstärkung aufzubauen um die Motivation des Hundes aufrecht erhalten zu können.
Strafe in Form von Leinenrucken oder anderer körperlicher Züchtigung des Hundes hat bei der Ausbildung nichts verloren, da der Hund dabei unter Stress und in ein Meideverhalten gerät. Dies sind Faktoren die einer freudigen und schnellen Ausführung im Wege stehen. Ebenso sollte man bedenken, dass die Ausbildung Spass machen soll – aber nicht nur dem Hundeführer, sondern vor allem dem Hund. Hat der Hund Spass an der Ausbildung, wird er immer gerne mit uns arbeiten wollen, ja er wird sogar zur Arbeit drängen, da sie für den Hund ein wunderschönes Spiel mit seinem Partner Mensch sein wird.

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